Etüdenkonzert der Flötenschüler

Korbach. In der Evangelisch-Lutherischen Pfarrkirche am Ketzerbach fand zum zweiten Mal ein Konzert von Querflötenschülern aus Korbach, Bad Arolsen und Frankenberg statt. "Die Vollkommenheit kennt keine Grenzen", so lautete das Motto ihres Lehrers Igor Malkeev für dieses Konzert. "Gott mag auch schräge Töne" entgegnete Pfarrer Stefan Paternoster, der die Mitwirkenden und das Publikum herzlich begrüßte.

Die 14 Schülerinnen und Schüler präsentierten in freundlicher Atmosphäre und bei sehr guter Akustik, welche Fortschritte sie erreicht haben. "Es gehört schon Mut dazu, auf der Bühne zu stehen," erläuterte Igor Malkeev. Konzerte in dieser Art seien eine wichtige Erfahrung für jeden Schüler. Etüden dienen der Verbesserung der Technik, und "ohne gute Technik kein Fortschritt", so der Lehrer.

Vorgetragen wurden leichtere und fortgeschrittene Etüden von Giulio Garibaldi und Ernesto Köhler und eine Caprice von Niccolo Paganini, die die Schüler jeweils selbst gewählt hatten. Es zeigte sich, dass Etüden durchaus nicht trocken und langweilig klingen müssen und dass auch das Spielen und Hören von eher spieltechnisch orientierten Musikstücken viel Freude bereiten kann. So füllten sowohl die Klänge der Flöten als auch der verdiente Beifall des Publikums den Raum.

Das Konzert wurde gestaltet von Lena Hage, Dina Lamperski, Sophie Schäfer, Lilli Marie Kreten, Sylvia Gabriel, Alisa Orth, Jutta Winkler, Karin Schüttler, Tessa Hagenbach, Merissa-Elen Scharf, Jessica Tangel, Karl-Jonas Klebig, Lucas Bemfert und Vera Holst. Mit Freude und Fleiß bereiten sich die Querflötenschüler zusammen mit ihrem engagierten Lehrer auf weitere Aulitritte ven (r)

Quelle: WLZ vom 23. Februar 2012


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